Photovoltaik Montage

Bei der Planung einer Photovoltaikanlage sind viele unterschiedliche Faktoren zu beachten. Ein wichtiger Punkt betrifft die Photovoltaik Montage. Dieser Punkt ist eng mit anderen Faktoren, so der Auswahl der passenden Solarmodule, der Dachausrichtung, der Dachneigung, der Statik und Ähnlichem verknüpft.

Komponenten und Werkstoffe für die Montage

Photovoltaik MontageHinsichtlich der Nutzungsdauer einer Photovoltaikanlage geht man von mindestens 20 Jahren aus. Deshalb sollte also auch die Photovoltaik Montage unbedingt so ausgelegt sein, dass sie über diesen Zeitraum die notwendige Stabilität und Zuverlässigkeit garantieren kann. Wichtige Faktoren stellen in diesem Zusammenhang die gewählten Werkstoffe für die Montage sowie das eigentliche Befestigungssystem dar. Im Allgemeinen gilt Aluminium als der beste Werkstoff für das Gestell zur Photovoltaikanlagen Montage. Vor allem das geringe Gewicht und die Dauerhaltbarkeit von Aluminium macht das Leichtmetall zum perfekten Werkstoff für die Schienen und Gestelle. Schrauben, Muttern und die zum Einsatz kommenden Dachhaken sind aus rostfreiem Edelstahl hergestellt, allerdings werden zunehmend auch die Dachhaken in Aluminiumdruckguss gefertigt.

Aufdach-Montage

Aufdach-MontageDie am weitesten verbreitete Art der Photovoltaik Installation ist die sogenannte Aufdach-Montage. Hierbei werden die Photovoltaik Module auf Montagesystemen in einem Abstand von rund zehn Zentimetern vom Dach parallel zu diesem (das heißt, mit derselben Neigung) angebracht. Der große Vorteil dieser Photovoltaikanlagen Montage ist, dass das bestehende Dach mitsamt Ziegeleindeckung bestehen bleibt. Es werden sogenannte Sparrenhaken auf die Dachsparren geschraubt. Diese Haken gibt es für alle gängigen Ziegelformen. Auf diese Haken wird dann die Unterkonstruktion für die Module befestigt. Bei der Photovoltaik Montage kommt es vor allem darauf an, dass genügend Dachhaken montiert werden. Die Anzahl ist von den örtlichen Bedingungen abhängig. So können in schnee- oder windreichen Regionen deutlich mehr Haken notwendig sein, um die Lasten halten zu können. Manchmal werden auf die Dachhaken auch Schienen montiert, in die die Solarpanels dann eingeschoben werden.

Indach-Montage

Indach-Montage
Bildquelle: Junkers

Immer häufiger sieht man auch Solarmodule, die direkt in das Dach integriert werden. Es gibt inzwischen sogar ganze Solardächer, bei denen die Solarmodule gleichzeitig die Funktion der schützenden Dachhaut übernehmen. Diese Art der Photovoltaik Montage hat nicht nur ästhetische Aspekte. Sie bietet sich vor allem dann an, wenn zusammen mit der Photovoltaik Montage sowieso eine Dachsanierung durchgeführt wird. Die Indach-Montage ist allerdings teurer. Häufig wird noch ein weiterer Nachteil angeführt: Bei der Indach-Montage ist die Hinterlüftung der Solarmodule geringer, was zulasten des Ertrags der Photovoltaikanlage geht

Flachdach-Montage

Da Solarmodule idealerweise in einem Winkel von 30 bis 35 Grad montiert werden, müssen bei Flachdächern zur Photovoltaik Montage Unterkonstruktionen angebracht werden, auf die dann die Module befestigt werden. Das sind häufig Konstruktionen aus Aluminiumschienen, aber auch Wannen oder Betonsockel werden eingesetzt. Hierbei muss insbesondere auf die Windbeständigkeit und die Statik geachtet werden.

Fazit

Die Photovoltaik Montage richtet sich nach den individuellen Gegebenheiten vor Ort. Unterschieden werden Aufdach- und Indach-Montage sowie die Aufständerung bei Flachdächern. Bevorzugte Werkstoffe sind Aluminium und rostfreier Edelstahl. Zu berücksichtigende Faktoren betreffen Wind- und Schneelast, Statik des Daches, Dichtigkeit des Daches und die notwendige Hinterlüftung der Module.

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