Photovoltaik Finanzierung

Eine Photovoltaikanlage erwirtschaftet langfristige eine attraktive Rendite. Zunächst verursacht sie aber vergleichsweise hohe Investitionskosten. Je nachdem, wie groß die Dachfläche ist und je nach der individuellen Auslegung kommen schnell einige Zehntausende Euro zusammen, die für die Photovoltaik Finanzierung aufgebracht werden müssen.

Wirtschaftlich sinnvoll?

Die Investition in einer PV-Anlage hat sich selbstverständlich schneller amortisiert, sofern Eigenkapital genutzt wird. Beispielrechnungen zeigen, dass Photovoltaikanlagen ohne Finanzierung sich nach rund zwölf Jahren amortisieren. Bei Anlagen mit Finanzierung kann dies bis zu fünfzehn Jahre dauern. Die Einspeisevergütung wird jedoch mindestens 20 Jahre lang bezahlt. Insofern bieten selbst finanzierte Anlagen eine ansehnliche Rendite.

Finanzierung über Photovoltaik Kredite?

Für eine Photovoltaik Finanzierung kann man sich an verschiedene Banken wenden, die spezielle Photovoltaik Kredite anbieten. Wichtige Punkte sind hierbei die Höhe der Zinsen, die Laufzeit der Photovoltaik Finanzierung und die Zinsbindungsdauer. Diese unterscheiden sich von Angebot zu Angebot und müssen auf jeden Fall genau verglichen werden, da sie direkt die Rentabilität der Anlage beeinflussen.

Leasing

Neben der direkten Finanzierung durch Kredite bietet Leasing eine weitere Möglichkeit, Photovoltaikanlagen zu finanzieren. Hierbei wird häufig ein bestimmter Eigenkapitalanteil verlangt. Ansonsten läuft das Leasing ganz einfach. Der sogenannte Leasinggeber übernimmt bis auf den Eigenanteil die Photovoltaikanlagen Finanzierung, erhält aber auch die Einspeisevergütung, die die Netzbetreiber für den Solarstrom zahlen müssen. Ein Vorteil beim Leasing ist, dass zur Absicherung keine Grundschuld eingetragen werden muss. Außerdem wird durch ein Leasing nicht die Kreditlinie bei der Bank belastet, sodass der Anlagenbesitzer eine größere Flexibilität erhält. Aufgrund der umfangreichen Vertragsgestaltung wird Leasing nur für Anlagen ab 30 kWp angeboten.

Contracting

Contracting ist ein ähnliches Konzept wie das Leasing und bietet eine weitere Möglichkeit der Photovoltaik Finanzierung. Der Hauseigentümer stellt im Prinzip nur sein Dach zu Verfügung, der Contractor finanziert die Solaranlage und erhält im Gegenzug die Erträge für einen bestimmten Zeitraum. Danach hat der Hausbesitzer dann die Möglichkeit, die Photovoltaikanlage zum dann viel günstigeren Buchwert (Anschaffung minus Abschreibung von fünf Prozent pro Jahr) zu übernehmen. Da entsprechende Anlagen über eine Lebensdauer von deutlich mehr als zwanzig Jahren verfügen, kann sich dieses Modell lohnen.

Risiken bei der Photovoltaik Finanzierung?

Die Risiken bei der Finanzierung einer PV-Anlage sind vergleichsweise gering. Dies ist auf die Einspeisevergütung zurückzuführen, die der Betreiber für zwanzig Jahre garantiert erhält und mit der die Zinsen für den Photovoltaik Kredit bezahlt werden können. Wesentlich ist also der Ertrag, den die Anlage erbringt und die Garantie, dass dieser Ertrag auch langfristig erwirtschaftet wird. Diesen Ertrag lässt sich vorher allerdings ziemlich genau berechnen.

Fazit

Die Photovoltaikanlagen Finanzierung ist über einen Kredit oder ein Bauspardarlehen, auch über Leasingverträge oder sogenanntes Contracting möglich. Die über zwanzig Jahre garantierte Einspeisevergütung macht die Finanzierung vergleichsweise risikoarm. Allerdings verlängert sie den Zeitraum, ab dem sich die Photovoltaikanlage amortisiert hat.

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