Einspeisevergütung

Die Photovoltaik Einspeisevergütung ist im Erneuerbare Energien Gesetz geregelt und verpflichtet die Netzbetreiber für eingespeisten Solarstrom eine vorher festgelegte Einspeisevergütung, über einen Zeitraum von 20 Jahren, zu zahlen. Dies ermöglicht einen wirtschaftlichen Betrieb der Photovoltaikanlage.

Faktoren

  • Art der Fläche (Dach oder Konversionfläche)
  • Zeitpunkt der Inbetriebnahme
  • Installierte Leistung

Aktuelle Einspeisevergütung

Degression der Einspeisevergütung

Das Erneuerbare Energien Gesetz war von Anfang so formuliert, dass die Einspeisevergütung im Laufe der Zeit reduziert wird. Gegenwärtig erfolgt eine feste monatliche Absenkung um ein Prozent, aber dabei handelt es sich nur um eine vorübergehende Übergangslösung. Ab November 2012 gilt wieder die übliche Logik, die Degression der Einspeisevergütung hängt dann wieder vom Zubau der Photovoltaik ab. Je mehr Photovoltaikanlagen zugebaut werden, desto stärker wird die Einspeisevergütung gekürzt. Theoretisch kann es auch zu einer Erhöhung kommen, wenn der Zubau hinter der Planung zurückbleibt. Allerdings ist dies zumindest in Deutschland bislang ein rein hypothetischer Fall. Auch in diesem Jahr steht bereits fest, dass der Zubau die Planungen weit übertreffen wird. Es sei nochmals betont, dass die Absenkung der Einspeisevergütung immer nur aktuell in Betrieb gehende Anlagen betrifft. Für jede Anlage wird 20 Jahre lang die zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme gültige Einspeisevergütung gezahlt.

Investitionssicherheit

Viele Länder haben inzwischen ebenfalls eine Einspeisevergütung nach deutschem Vorbild eingeführt. Es werden aber auch andere Methoden zur Förderung der regenerativer Energien angewandt. In einigen Staaten kommt beispielsweise ein Quotenmodell zum Einsatz, das Energieversorger verpflichtet, einen festgelegten Anteil ihres Strombedarfs aus regenerativen Quellen zu decken. Alles Weitere wird dem Markt überlassen. Diese und ähnliche Modelle bieten nicht dieselbe Planungs- und Investitionssicherheit für Photovoltaikanlagen wie eine Einspeisevergütung. Das ist ein wesentlicher Grund dafür, dass Deutschland zu den größten Photovoltaik Märkten der Welt zählt.

Fazit

Wie sich aus der Tabelle gut entnehmen lässt, sinken in der Zukunft die Beträge für die Einspeisevergütung erheblich. Dennoch können Photovoltaikanlagen angesichts fallender Anlagenpreise auch bei einer geringeren Vergütung noch wirtschaftlich betrieben werden. Da die Höhe der Einspeisevergütung allerdings für die folgenden 20 Jahre nach Errichtung gilt, sollte eine Entscheidung nicht zu lange hinausgezögert werden.

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